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Familie digital gestalten. Digitale Medien und die Herstellung von Familie im Fadenkreuz qualitativer Längsschnittforschung

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  • Author(s): Lange, Andreas
  • Source:
    merz | medien + erziehung; Jg. 65 Nr. 6 (2021): Kinder- und Jugendmedienschutz mitmachen; 88-89 ; merz | medien + erziehung; Vol. 65 No. 6 (2021): Kinder- und Jugendmedienschutz mitmachen; 88-89 ; 0176-4918 ; 10.21240/merz/2021.6
  • Document Type:
    article in journal/newspaper
    review
  • Language:
    German
  • Additional Information
    • Publication Information:
      kopaed verlagsgmbh
    • Publication Date:
      2021
    • Abstract:
      Die Digitalisierung des Familienlebens schrei­tet in Verknüpfung mit ihrer Medialisierung und Mediatisierung stetig voran und wurde durch die Pandemie nochmals forciert. Mit der vorliegenden Forschungsarbeit gewähren uns die Autor*innen fundierte Einblicke in diesen Prozess und in die Konsequenzen für die kind­liche Medienaneignung. Methodisch gesehen handelt es sich um eine qualitative Längsschnittstudie. In sechs Erhebungen wurden zu Beginn bei 20 Familien, von denen noch 14 bei der letztmaligen Date­nerhebung im Herbst 2020 dabei waren, de­taillierte Informationen zu folgenden Aspekten eingeholt (S. 15ff): Mittels eines Leitfadens wurden die allgemeine Lebenssituation, Betreuungs- und Wohnkonstellation, Rolle der Medien im Familienalltag, kindliche Entwick­lung sowie Haltung der Eltern zu digitalen und mobilen Medien abgefragt. Dazu wurden teilweise ergänzend eigene Erhebungsinstrumente konzipiert wie ein ‚Medienhaus‘ und eine ‚Medienpizza‘. Ein instruktiver Forschungsüberblick bahnt den Weg in die Darstellung der eigenen Ergebnisse. Aufgegliedert in kognitive, emotionale, mo­torische und soziale Entwicklung werden die medienbezogenen Fähigkeiten der Kinder be­schrieben. Besonders innovativ ist die vertiefende Auseinandersetzung mit den Potenzialen, die das digitale Medienrepertoire speziell Kindern mit Förderbedarf bietet. Für alle Kids wiederum sind neben der Entspannung durch Medienrezeption die Erlangung von Selbstwirksamkeit durch das immer bessere Bedienen der Gerä­te sowie die orientierende Funktion hervorhe­benswert. Insgesamt gesehen erklären sich die medienbezogenen Fähigkeiten der Kinder durch den Fortschritt in anderen entwicklungsbe­dingten Fähigkeiten, die medienbezogenen Erfahrungen und durch den jeweils zugänglichen Medienfundus – ökologisch eingebettet in die sozialen Parameter wie Geschwister und die el­terliche Medienaffinität (S. 61). In Kapitel 4 warten die Autor*innen mit ei­nem gelungenen Transfer eines familienwissenschaftlichen Konstrukts auf die Digita­lisierungsthematik auf. Sie ...
    • File Description:
      application/pdf
    • Relation:
      https://www.merz-zeitschrift.de/article/view/2155/1992
    • Accession Number:
      10.21240/merz/2021.6.21
    • Online Access:
      https://www.merz-zeitschrift.de/article/view/2155
      https://doi.org/10.21240/merz/2021.6.21
    • Rights:
      Copyright (c) 2021 Andreas Lange ; http://creativecommons.org/licenses/by/4.0
    • Accession Number:
      edsbas.232E0CF3