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Zwischen Autonomie und Kontrolle: Bildung und Wissensproduktion zu sexualisierter Gewalt in der DDR-Frauenbewegung ; Between autonomy and control: education and knowledge production on sexualised violence in the GDR women’s movement

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  • Additional Information
    • Publication Date:
      2026
    • Collection:
      TU Berlin: Deposit Once
    • Abstract:
      Dieser Beitrag rückt (emanzipatorische) Wissens- und Bildungsprozesse innerhalb der autonomen Frauenbewegung in der DDR der 1980er-Jahre in den Fokus und erfasst dabei deren historische Bedeutung in einer sozialen Bewegung. Die Aufmerksamkeit wird auf bisher kaum rezipierte Quellen gelegt. Autonome Bildungsmomente werden so herausgearbeitet und das daraus neu gewonnene Wissen wird unter der Wechselwirkung zwischen Autonomie und staatlicher Kontrolle betrachtet. Das analysierte Material umfasst besonders Ego-Dokumente, aber auch konkrete Ergebnisse aktivistischer Bildungsarbeit. Die Archivalien stammen aus privaten Beständen von Akteurinnen der Weimarer Frauenteestube. Dieser Artikel gibt einen Einblick in den Forschungsstand, die Rahmenbedingungen ausgewählter archivarischer Quellen sowie Analyse-Ergebnisse. Ziel ist es, Formen autonomer Umgangsweisen und Aufarbeitung sexualisierter Gewalt in der DDR vorzustellen und mit den bildungstheoretischen Erkenntnissen, Impulse für die aktuelle feministische Forschung zu geben. Zudem werden, ausgehend von den untersuchten Quellen, Bildungs- und Wissensprozesse rekonstruiert und diese dabei als Mittel zur Befreiung und Selbstermächtigung verstanden. Es wird besonders auf die spezifischen Herausforderungen eingegangen, die die autonome Frauenbewegung in der DDR unter realexistierenden sozialistischen Verhältnissen prägten. Die im Beitrag präsentierten Ergebnisse deuten auf einige bedeutsame Spannungsfelder hin, unter deren Voraussetzung Wissen in der unabhängigen ostdeutschen Frauenbewegung entstand, zirkulierte und eine Grundlage für Bildungsprozesse bildete. Archivalien zum Umgang der Frauen mit sexualisierter Gewalt werden in diesem Artikel exemplarisch auf inhärente Bildungs- und Wissensprozesse untersucht. Die Relevanz von Bildung und Wissen in dieser sozialen Bewegung wird auf den Gesamtkontext der Frauenbewegungsgeschichte zwischen staatlicher Verordnung und Autonomie, zwischen (patriarchalen) Machtverhältnissen und (Real-)Sozialismus übertragen. ; This article ...
    • File Description:
      application/pdf
    • Accession Number:
      10.14279/depositonce-25390
    • Online Access:
      https://depositonce.tu-berlin.de/handle/11303/26561
      https://doi.org/10.14279/depositonce-25390
    • Rights:
      https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/
    • Accession Number:
      edsbas.879D1A57